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Unterkunft in Österreich mit Sommercard: So finden Sie sie und darauf sollten Sie achten

Wie Sie Partnerunterkünfte mit Sommercard erkennen, wo die offiziellen Listen sind, worauf Sie bei Buchungen über Booking.com achten und wann sich eine Kaufkarte lohnt.

Familie mit Koffern kommt an einer Holzpension mit Geranien in der Wildschönau an

Für die meisten Sommercards in Österreich gilt eine einfache Regel: Die Karte bekommen Sie nur bei einer Partnerunterkunft. Wer ein Hotel eine Straße weiter bucht, das nicht zum Kartensystem gehört, hat keine Bergbahnen inklusive. Von den 23 Karten, die wir vergleichen, werden 17 von Unterkünften ausgegeben. Bei 15 davon sind auch Bergbahnen enthalten, entweder ganz gratis oder gegen eine Gebühr pro Nacht.

Partnerunterkunft oder nicht

Partnerunterkünfte zahlen der Region einen Beitrag und dürfen dafür ihren Gästen die Karte ausgeben. Für Sie bedeutet das:

  • Nicht jede Unterkunft in der Region hat die Karte. Die Wildschönau Premium Card zum Beispiel bieten 144 Partner an, alle anderen Gäste bekommen nur die normale Wildschönau Card ohne Bergbahnen.
  • Die Karte ist persönlich und nicht übertragbar. Sie wird beim Check-in ausgegeben, oft digital aufs Handy.
  • Sie gilt nur während des Aufenthalts. Die Regeln für An- und Abreisetag unterscheiden sich, Details finden Sie bei jeder Karte.

Wo Sie die offizielle Partnerliste finden

Am zuverlässigsten ist die Suche direkt auf der Website der Region. Bei jeder Karte in unserem Katalog finden Sie im Abschnitt „Wo Sie die Karte bekommen“ einen direkten Link. Einige Beispiele:

Karte Anzahl Partner Wo suchen
Ötztal Summer Card 400+ Unterkunftsliste auf oetztal.com
Nationalpark SommerCard 300+ nationalpark.at
Zell am See-Kaprun Sommerkarte 259 booking.zellamsee-kaprun.com
Pitztal Sommer Card 160 pitztal.com
Wildschönau Premium Card 144 wildschoenau.com

In manchen Regionen erkennen Sie Partner an einem Symbol oder Hinweis in den Details der Unterkunft, etwa „Super. Summer. Card.“ in Serfaus-Fiss-Ladis oder dem HochkönigCard-Logo.

Buchung über Booking.com

Sie können auch über Booking.com oder ein anderes Portal buchen, aber das Portal weiß von der Karte meist nichts. Wir empfehlen:

  1. Die Unterkunft in der offiziellen Partnerliste der Region prüfen.
  2. Vor der Buchung der Unterkunft schreiben und bestätigen lassen, dass Sie die Karte bekommen und was sie kostet.
  3. Bei Karten mit Gebühr pro Nacht fragen, ob die Gebühr im Preis enthalten ist oder vor Ort bezahlt wird.

Bei ausgewählten Unterkünften im Katalog finden Sie einen Button zu Booking.com und einen Link zur Website der Region, auf der die Partnerschaft angegeben ist.

Gebühr pro Nacht: wann die Karte nicht gratis ist

Bei drei Karten zahlen Sie für jede Nacht einen Pflichtbeitrag, auch wenn Sie gerade nicht Bergbahn fahren:

  • Zell am See-Kaprun: in der Hauptsaison (15.7.–15.9.) 10,44 € pro Erwachsenem und 5,79 € pro Kind von 6 bis 14 Jahren und Nacht. Eine Familie mit zwei Kindern zahlt für 7 Nächte 227,22 €.
  • Serfaus-Fiss-Ladis: 7,50 € pro Erwachsenem und 5 € pro Kind und Nacht. Manche Unterkünfte haben die Karte im Preis inbegriffen, andere verrechnen sie extra.
  • Pitztal: Den Betrag legt die Unterkunft fest, Hotels nennen 10–15 € pro Person und Nacht.

Achtung auch im Ötztal: Die Summer Card ist bei Partnern inklusive, die offizielle Website weist aber darauf hin, dass manche Unterkünfte sie extra verrechnen. Fragen Sie vorher nach.

Wann sich eine Kaufkarte lohnt

Eine Kaufkarte kann jeder haben, unabhängig von der Unterkunft. Sie passt, wenn Sie:

  • auf dem Campingplatz, in einer Hütte oder bei Bekannten wohnen,
  • eine günstige Unterkunft gefunden haben, die kein Partner ist,
  • Bergbahnen nur an ein paar Tagen eines längeren Aufenthalts brauchen.

Für Familien ist die Zillertal Activcard interessant: Wenn die Eltern zwei Karten für Erwachsene kaufen, fahren Kinder ab Jahrgang 2011 gratis. Eine Familie mit zwei Kindern zahlt so für 6 Tage 274 €. Wer durch ganz Kärnten fährt, kommt mit der Kärnten Card für 69 € pro Woche aus.

Fazit

Erst die Karte wählen, dann die Unterkunft. Filtern Sie im Katalog die Karten „gratis zur Unterkunft“, öffnen Sie bei der gewählten Karte die offizielle Partnerliste und lassen Sie sich vor der Buchung von der Unterkunft bestätigen, dass Sie die Karte bekommen. Die grundlegenden Unterschiede zwischen den Kartentypen erklärt unser Sommercard-Ratgeber.

Quellen

  1. Zell am See-Kaprun – Partnerunterkünfte mit Sommerkarte
  2. Ötztal – Unterkünfte mit Summer Card
  3. Pitztal Sommer Card – Partnerbetriebe
  4. Wildschönau Premium Card – offizielle Seite
  5. Serfaus-Fiss-Ladis – Super.Sommer.Card

Die Angaben gelten zum Datum der letzten Aktualisierung. Die Bedingungen der Karten ändern sich jede Saison, prüfen Sie sie vor der Reise bei der Region oder Ihrer Unterkunft.

Übersetzt aus dem tschechischen Original. Zahlen und Bedingungen stammen aus denselben geprüften Daten.

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